19 April 2014 - 03:28
Reaktion Irans auf Verlängerung der Sanktionen Englands

Madschid Takht-e Ravanchi, der Vizeaußenminister Irans bezeichnete am gestrigen Dienstag vor Reportern in Teheran die Verlängerung einiger Sanktionen gegen iranische Regierungsvertreter, welche England trotz Fortsetzung der Nukleargespräche Irans mit der Gruppe 5+1 vornahm, als eine politisch motivierte Maßnahme, der keine guten Absicht zugrunde liegt.

Das englische Finanzministerium hat mit Herausgabe eines Berichts und unter dem Vorwand angeblicher Menschenrechtsverletzungen die Verlängerungen der Sanktionen gegen 15 derzeitige und ehemalige Amtsträger Irans erklärt. Der iranische Vize-Außenminister stellte in Reaktion auf diesen Schritt des englischen Finanzministeriums fest: „Der Bericht, den die Engländer über die Menschenrechte herausgegeben haben, ist einseitig und völlig inakzeptabel sowie politisch gefärbt.“ Takht-e Ravantchi forderte außerdem die Überweisung der gesperrten Guthaben Irans seitens des Westens und gemäß der Vereinbarung von Genf und sagte: „Bislang sind 4 Teilbeträge des gesperrten Deviseneinkommens aus dem Ölverkauf Irans freigegeben und in Empfang genommen worden.“